Nach seinem Bachelor- und Master-Abschluss in Philosophie begann Bas als Doktorand an der Universität Antwerpen, um sich auf eine Karriere als Universitätsdozent vorzubereiten. Doch als er sein Ziel der Promotion erreicht hatte, entschied Bas, dass es an der Zeit für eine neue Herausforderung sei. Mit seinem Interesse an der IT  begann er sein Traineeship im Bereich Softwareentwickler in Zusammenarbeit mit de Volksbank.

Softwareentwickler

Bas arbeitet bei der Volksbank als angehender Softwareentwickler, wo er im SAS-Team (SNS Administration System) angesiedelt ist. „SAS ist das Herzstück der Bank, wenn es um Informationen über Hypotheken geht. Wenn sich beispielsweise in Gesetzen oder Vorschriften etwas ändert, implementieren wir die Anpassungen in diesem System." Außerdem arbeitet Bas mit der Programmiersprache COBOL. "Diese Programmiersprache wird nur in wenigen Organisationen verwendet. Es ist sehr schön, mit einer Programmiersprache zu arbeiten, die nicht viele Leute beherrschen."

Der Quereinstieg

Bas tauschte seinen Job in der Philosophie gegen die Arbeit in einem IT-Team ein, was für ihn eine große Veränderung und etwas gewöhnungsbedürftig war. „Früher ging es mir hauptsächlich darum zu lernen, wie Gedanken entstehen oder welche kognitiven Eigenschaften das Gehirn besitzt. Immer wenn ich auf etwas Neues stieß, musste ich es alleine in der Bibliothek nachschlagen oder weitererforschen. Die Philosophie ist sehr individuell."

Im Vergleich zur Philosophie ist die Arbeit in der IT ganz anders. Man ist voneinander abhängig und Zusammenarbeit ist extrem wichtig, um das gewünschte Endergebnis zu erzielen. „Im IT-Beruf arbeitet man viel mit Kollegen zusammen. Man kann gemeinsam Programme entwickeln und testen. Und wenn man etwas (noch) nicht weiß, kann einem meistens jemand helfen. Meiner Meinung nach ist die Arbeit in einem Team viel produktiver und man kommt viel schneller voran.“

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Die ersten Monate

Die ersten Monate des Traineeships sind oft sehr intensiv, so wie Bas es erlebt hat. „Ich musste viel über Themen lernen, mit denen ich noch nicht vertraut war. Die Abkürzungen, die man hier verwendet, die Systeme, mit denen man arbeitet usw. Auch war mein Wissen über Hypotheken noch recht rudimentär. Das hat sich mittlerweile alles geändert. Ich habe gemerkt, wie schnell man Wissen erwerben kann und das begeistert mich immer mehr.“

Um seine Entwicklung weiter voranzutreiben, hat sich Bas ein erstes Zwischenziel gesetzt. Ziele geben ihm einen zentralen Punkt auf den er hinarbeiten kann. „Wenn ich hier sechs Monate als angehender Softwareentwickler gearbeitet habe, möchte ich in der Lage sein, jede Aufgabe der Planung eigenständig zu übernehmen“, sagt Bas.

Aktivitäten

Als Bas zwei Wochen bei der Volksbank arbeitete, bekam er sein erstes eigenes Projekt übertragen. "Rückblickend war die Aufgabe ziemlich einfach, aber man muss ja irgendwo anfangen." Zusätzlich zu den eigenen Projekten werden viele Projekte gemeinsam im Team angegangen. „Vor einiger Zeit habe ich zusammen mit meinem Team ein großes Projekt zum Thema Verzugszinsen abgeschlossen. Wenn die Leute ihre Hypothek nicht rechtzeitig bezahlen, fallen sie zurück und müssen einen kleinen Betrag dafür bezahlen. Wir haben diesen Prozess verbessert und de Volksbank hat dies sehr positiv bewertet.“

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